Veranstaltungen

15. Juni 2018

Neuer Wettbewerb der Wüstenrot Stiftung: „Die Kirche in unserem Dorf“

Die Wüstenrot Stiftung sucht mit ihrem nunmehr vierten Wettbewerb „Land und Leute“ gezielt nach Beispielen dafür, wie Kirchen, Klöster und andere Gebäude im kirchlichen Kontext mit neuen Konzepten einer veränderten oder ergänzten Nutzung weiterhin als zentrale Orte und Begegnungsräume in kleinen Gemeinden bestehen können. Ein wichtiger Aspekt ist die Aufgabe, wie aus vorhandenem Gebäudebestand in einer gemeinschaftlichen Initiative durch eine veränderte Nutzung neue Chancen für eine lokale Entwicklung entstehen können, die zu neuen Bausteinen für das Arbeiten, Leben und Wohnen in kleinen Gemeinden werden.

Der Wettbewerb zielt auf die Ebene kleiner Gemeinden, Ortsteile und Städte mit bis zu 5.000 Einwohnern und auf regionale Bündnisse. Eingereicht werden können unabhängig von ihrer Trägerschaft alle Formen von Angeboten, Konzepten und Beispielen, die den Kriterien des Wettbewerbes entsprechen.

Als Gesamtpreissumme stehen 35.000 Euro zur Verfügung: der Preis des Wettbewerbes mit 7.500 Euro, vier Auszeichnungen mit je 5.000 Euro und fünf Anerkennungen mit je 1.500 Euro.

Einsendeschluss ist der 15. Juni 2018

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.wuestenrot-stiftung.de/diekircheinunseremdorf/


28. Februar 2018 – 1. März 2018 – 21. März 2018 – 22. März 2018

Einführung des Flächenmanagementtools FLOO-Thüringen

Nachhaltige Flächenpolitik ist auf den Schutz natürlicher Ressourcen ausgerichtet und setzt auf Vermeidung, Verminderung und Ausgleich von Flächeninanspruchnahmen. Die Thüringer Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Flächenverbrauch langfristig auf netto-Null zu senken. Dazu ist auch die konsequente Nutzung von Innenentwicklungspotenzialen vor Inanspruchnahme des Außenbereichs unabdingbar.

Das Flächenmanagementtool FLOO-Thüringen ist ein einfach nutzbares informationstechnisches Werkzeug, das wir Städten und Gemeinden kostenfrei zur Verfügung stellen, damit sie ihre Flächenpotenziale erfassen, analysieren und aktivieren können.

Flächenpotenziale, über die FLOO einen detaillierten Überblick bietet, sind z. B. Baulücken, Brachflächen, leer stehende Gebäude, Leerstand in Gebäuden, geringfügig genutzte Flächen und Restnutzungen. Damit hat die Kommune Informationen für die Bauleitplanung, die Arbeit im Gemeinderat, die Kontakte mit Investoren oder für raumbezogene Verwaltungsverfahren verfügbar. Im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung wird FLOO vor allem die Fördermaßnahmen Dorfentwicklung und Revitalisierung von Brachflächen unterstützen.

Schon während der Testphase erfolgte eine Reihe von Nachfragen zur Bereitstellung von FLOO von Seiten der Gemeinden, der Landkreise und der Regionalen Aktionsgruppen LEADER. Dies zeigt, dass erheblicher Bedarf an einer Datenbanklösung zur Erfassung von Flächenpotenzialen besteht. Mit der durch die Akademie Ländlicher Raum organisierten Veranstaltungsreihe zur Einführung von FLOO-Thüringen sollen die Städte und Gemeinden dazu angeregt werden, das Angebot zu nutzen und FLOO als Grundlage für ein intelligentes Flächenmanagement einzusetzen.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im nachfolgenden Flyer:

Flyer - Einführung des Flächenmangementtools FLOO-ThüringenPDF 712 kB

Die Vorträge zu den Veranstaltungen finden Sie hier:

Claus Rodig (TMIL): Einführung in FLOO - Ein Instrument für eine nachhaltige FlächenpolitikPDF 1,4 MB
Manfred Lehle (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz BW): Erfahrungen mit FLOO aus Baden Württemberg PDF 1,3 MB
Catharina Druckenbrod/Marco Schlaf (Thüringer Landgesellschaft mbH): Vorstellung von FLOO in Thüringen PDF 2,9 MB
Ronny Funk (Haupt-, Bau und Ordnungsamt Gemeinde Ilmtal-Weinstraße): Vorstellung der Ergebnisse des ModellprojektesPDF 1,3 MB
Christian Seeber (Bürgermeister Gemeinde Grabfeld): Vorstellung der Ergebnisse des ModellprojektesPDF 4,2 MB
Christian Löffelholz/Sabrina Krappel (TMIL): Nutzung von FLOO in der Dorfentwicklung PDF 589 kB

24. und 25. Januar 2017

Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2018

Am 24. und 25. Januar 2018 fand das 11. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des BMEL im Berliner CityCube statt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Akademien Ländlicher Raum beteiligte sich mit der Begleitveranstaltung textileRef:15169941615ade2b33151d3:linkStartMarker:“Erhalt und Entwicklung der Kulturlandschaft:
Standortfaktor für den Ländlichen Raum”:

Kulturlandschaften werden vom Menschen geprägt und gleichzeitig als Heimat empfunden. Wie konstruieren wir heute Landschaft? Welche Rolle spielt sie für regionale Identitäten? Welche Perspektiven ergeben sich für planerisches Handeln? Lassen sich Dorfentwicklung, Tourismus, Landnutzung und Naturschutz so kombinieren, dass eine neue lebenswerte Landschaft entsteht?

Zu diesen Fragen haben sich vier Wissenschaftler ihre unterschiedlichen Untersuchungen und Erfahrungen im Umgang mit der Kulturlandschaft präsentiert.

Dokumentation der Begleitveranstaltung im Rahmen des „Zukunftsforums Ländliche Entwicklung” am 25. Januar 2018 auf der IGW in BerlinPDF 3,4 MB

20. Februar 2018

Bis zum 20. Februar bewerben: Wettbewerb “Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen” 2018 gestartet!

Sie kennen engagierte und kreative Köpfe, die den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken? Dann sagen Sie es weiter: Am 9. Januar 2018 ist Deutschlands Innovationswettbewerb in die nächste Runde gegangen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir möglichst viele Menschen zur Teilnahme an den „Ausgezeichneten Orten im Land der Ideen“ motivieren.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Förderer Deutsche Bank prämieren 2018 zum Thema „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland“. Wir zeichnen Projekte, Ideen und Initiativen aus, die Lebenswelten miteinander verbinden, die quer denken und Bekanntes auf den Prüfstand stellen, die dem Gemeinwohl dienen, ohne die Innovationskraft des Einzelnen zu vernachlässigen. Und die über Deutschland hinaus auch Signalwirkung entfalten können.

Sie verfügen über ein vielfältiges Netzwerk aus Persönlichkeiten und Organisationen, die sich mit gegenwärtigen und künftigen Fragestellungen beschäftigen?

Bis zum 20. Februar 2018 können deutschlandweit Gründer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, Initiativen, Vereine, Privatpersonen und viele mehr unter www.ausgezeichnete-orte.de am Wettbewerb teilnehmen.

Hier gehts zum Wettbewerbs-Flyer


24. Februar 2018

Start Ausschreibung Förderrunde 4 im Programm “Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort”

Mit dem Programm „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ fördert die Robert Bosch Stiftung engagierte Menschen, die durch ihr Denken und Tun den gesellschaftlichen Zusammenhalt in ländlichen Räumen Ostdeutschlands stärken. Wir begreifen diese Menschen als „mutige Akteure“ und unterstützen sie und ihre Vorhaben darin, ihre Vision von einem besseren Leben zu verwirklichen.

Wir freuen uns daher, Sie heute auf die Ausschreibung der vierten Runde des Programms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ aufmerksam machen zu können.

Neulandgewinner/innen geben sich nicht damit zufrieden, wie die Dinge sind. Mit Eigensinn und Beharrlichkeit packen sie Probleme an und suchen nach Lösungen: Sie bauen Werkstätten auf und Garagen zu Läden um, sie denken Mobilität neu und schaffen neue kulturelle Orte. Sie kümmern sich um Geflüchtete und um Kinder, um Junge und Alte. Die Ideen und Wege sind oftmals unkonventionell, stellen aber immer das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie wirken in die Gesellschaft hinein, indem sie stabile zivilgesellschaftliche Strukturen aufbauen, neue Mitstreiter/innen gewinnen und als starke Akteure auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung für ihre Sache einstehen. Diese Menschen will die Robert Bosch Stiftung unterstützen und auf ihrem Weg „ins Neuland“ begleiten.

Bewerben können sich Alle (z. B. Vereine, Initiativen oder Privatpersonen), die überzeugt sind, dass ihr Engagement und ihre Idee die Situation vor Ort positiv verändern werden und praktisch und langfristig umgesetzt werden kann. Sie sollten dabei stets das Gemeinwohl und das Miteinander in den Mittelpunkt stellen, mit dem Ziel, Lebensqualität für alle zu erhalten oder zu verbessern.

Bewerbungen sind bis zum 25. Februar 2018 über unser Onlineportal möglich.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und den Link zum Online-Portal finden Sie auf unserer Programm-Homepage.


24. Oktober 2017

Siegerehrung – Regionalwettbewerbe “Unser Dorf hat Zukunft”

Am 24.10.2017 zeichnete die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller, die elf Preisträger der Regionalwettbewerbe 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ aus. In den zwei Wettbewerbsregionen Gera und Gotha wurden vier, im Amtsbereich Meinigen drei Gewinner gekürt. Die drei ersten Plätze belegen die Dörfer Steinbach, Langenwetzendorf und Roda. Dieser Wettbewerb ist ein wichtiges Bekenntnis zu unseren Dörfern und damit zum ländlichen Raum.

Insgesamt haben 56 Dörfer teilgenommen. Im Amtsbereich Gera 28, im Amtsbereich Gotha 20 und im Amtsbereich Meiningen 8 Dörfer. Grundsätzlich waren drei Preisträger pro Region vorgesehen. Auf Grund des ungleichen Verhältnisses der Teilnehmerzahlen hat die Akademie Ländlicher Raum als Koordinator des Wettbewerbs entschieden, zwei weitere Gewinner in Gera und Gotha zuzulassen. 11 Dörfer wurden ausgewählt und werden als Regionalsieger benannt. Fünf Dörfer erhalten zudem Sonderpreise.

Die Ministerin betonte, dass bürgerschaftliches Engagement die Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine selbstbewusste Dorfgemeinschaft ist.

Der demografische Wandel ist vor allem für die ländlichen Regionen eine große Herausforderung. Das Ziel der Landesregierung ist es, den ländlichen Raum attraktiv zu gestalten und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu sichern.

„Unser Dorf hat Zukunft“ ist eine bundesweite Initiative, die zu einem wichtigen Motor für die ländliche Entwicklung geworden ist. Der Wettbewerb mobilisiert die Dorfgemeinschaft, bündelt die Kräfte vor Ort und hilft die eigene Identität in den Dörfern zu stärken.

Teilnahmeberechtigt waren alle räumlich geschlossenen Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern.

Die Regionalwettbewerbe 2017 wurden von der Akademie Ländlicher Raum Thüringen koordiniert. Die Sieger sind für den Landeswettbewerb 2018 qualifiziert. Zwei Gewinner aus dem Landeswettbewerb können dann am Bundeswettbewerb 2019 teilnehmen. Die Bundessieger werden dann auf der Grünen Woche 2020 präsentiert.