13. – 14. März 2017

19. Münchner Tage für Nachhaltiges Landmanagement


Einladung

Gleichwertige Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Teilregionen ist erklärtes Ziel der Politik, gesetzlich verankert in Bundes- und Landesgesetzgebung. Doch während Metropolen als Motoren der Entwicklung eines Landes gelten und sich hier Geld, Wissen und Macht konzentrieren, scheinen ländliche Räume oft wenig Kapital aus ihrer Attraktivität schlagen zu können. Gibt es eine Schere der Wertigkeit zwischen Stadt und Land? Eine dringliche Frage.

Die Cork-Erklärung 2016, Grundlage der EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums, ist vom Wert der ländlichen Ressourcen überzeugt, zeigt sich aber von Tendenzen zur Landflucht besorgt. In ihrem Zehn- Punkte-Katalog stellt sie den “Wohlstand im ländlichen Raum” an erste Stelle. Gefordert ist neben Unternehmertum und Investitionen auch die Aufwertung ländlicher Identität.

Die 19. Münchner Tage für Nachhaltiges Landmanagement greifen diese Forderungen auf: Wie kann Gleichwertigkeit, bzw. Gerechtigkeit räumlich umgesetzt werden? Welche Rolle spielen Selbstwertgefühl und Image? Wer investiert in ländliche Räume? Viele Kommunen, Unternehmen und Initiativen zeigen Mut und Innovationskraft. Sie investieren, halten Infrastrukturen in der Fläche oder vermeiden Kaufkraftabflüsse.

Die Tagung vernetzt Wissenschaft, Praxis, Finanzwelt und Politik. Es sollen Zusammenhänge aufgezeigt, Herausforderungen diskutiert und konkrete, anregende Ansätze für den Mehr-Wert Ländlicher Räume vorgestellt werden.

Bitte melden Sie sich an unter https://www.conftool.net/landentwicklung-muenchen-2017/