26. Mai 2016
Nachhaltige Integration von Migrantinnen und Migranten im ländlichen Raum Thüringens

Die Veranstaltung der Akademie zeigte sehr eindrucksvoll, welche Möglichkeiten die ländlichen Räume für die Integration von Zugezogenen bieten und welche Anstrengungen unternommen werden, damit sie sowohl in das dörfliche Leben eingebunden werden als auch eine berufliche Perspektive haben können. Dennoch wurde ebenso deutlich, dass es verschiedenste Hinderungsgründe für eine Integration gibt: bürokratische Hürden, erschwerter Familiennachzug, fehlende Integrationsbereitschaft oder auch die geringe Ausbildung und Unterstützung der Ehrenamtlichen, um einige zu nennen.

Eines wurde besonders deutlich: Thüringen braucht Zuwanderung. Bis 2025 sind für den Erhalt der Wirtschaftskraft 280.000 neue Facharbeiter/innen notwendig. Um diese zu gewinnen und in Thüringen zu halten, ist langfristig eine gut strukturierte und nachhaltig finanzierte Integrationsarbeit notwendig.

Nachfolgend sind die Vorträge zur Veranstaltung eingestellt:

Angelika Roschka, step2diversity, AWO Soziale Dienste Rudolstadt GmbHPDF 2,8 MB
Dr. Maren Heincke, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHNPDF 1,6 MB
Frank Hohle, Arbeitsgemeinschaft der Thüringer HandwerkskammerPDF 2,0 MB
Wolfgang Borst, Hofheimer LandPDF 4,7 MB

Fotos der Veranstaltung